Schön, dass du zu uns gefunden hast und dich ein wenig umschaust. Wir sind ein Avatar - Herr der Elemente RPG mit L3V3S3 Rating und spielen 100 Jahre vor der ersten Folge der Serie. Von dort an schreiben wir allerdings unsere eigene Geschichte - wenn du dir unsicher bist, was das genau bedeutet, findest du alle inplayrelevanten Infos in unserem foreneigenen Wiki. Falls du Fragen hast, dann ist in unserem Supportbereich immer jemand für dich da. Viel Spaß - und hey! Vielleicht kämpfen wir ja bald Seite an Seite gegen die Feuernation oder den Dai Li ... oder verbreiten wir doch mit ihnen Angst und Schrecken?
Midway upon the journey of our life I found myself within a forest dark, For the straightforward pathway had been lost. Ah me! how hard a thing it is to say What was this forest savage, rough, and stern, Which in the very thought renews the fear. So bitter is it, death is little more; But of the good to treat, which there I found, Speak will I of the other things I saw there. I cannot well repeat how there I entered, So full was I of slumber at the moment In which I had abandoned the true way.
Einen Schritt nach dem anderen machte die Wasserbändigerin unter dem schützenden Blick des Mondes. Ihre schwarzen Haare fielen offen über ihre Schultern und ihren Rücken. Die Locken wippten bei jeder Bewegung leicht hin und her. Ein dunkelroter Mantel bedeckte ihre restliche Kleidung, doch war diese ebenso unauffällig wie die der meisten Gäste des Zirkus. Versteckt unter dem Stoff waren zwei Wassergürtel.
Sie mochte keine Menschenmengen. Es gab zu viel was ihre Aufmerksamkeit strapazierte. Überall waren Stimmen um sie herum, kleine Gesprächsfetzen die an ihre Ohren drangen. Blicke die ihr zugeworfen wurden und zu viele Schritte um herauszuhören, wann sich ihr jemand näherte. Es war fast schon zu viel für sie. War sie es nicht wirklich gewohnt. Selbst an den besten Tagen kamen nicht ansatzweise genug Leute ins Restaurant um sie zu beunruhigen oder zu irritieren. Und genau deswegen mied sie so etwas wie diesen Zirkus, sofern sie konnte.
Leider war genau dies ihr dieses Mal nicht vergönnt. Es trieben sich hier viele andere Menschen herum. Genau das war es, was sie eigentlich vertreiben sollte. Jedoch war es ironischerweise auch genau der Grund warum sie hier war.
Denn es gab selten ein Event bei dem sich so viele verschiedene Menschengruppen, die Reichen sowie die Armen, einfach vermischen konnten. Vor allem nicht gesteuert und überwacht von der royalen Wache. Es würde ihr eine Chance geben Informationen zu sammeln, ohne das sie dabei viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen würde. Neben den ganzen Schaustellern und anderen Kuriositäten interessierte sich niemand für eine Dame vom südlichen Wasserstamm. Ein zusätzlicher Vorteil den sie sonst nicht geniessen konnte.
So schlenderte sie durch die Mengen. Dabei ließ sie sich mehr von den umliegenden Strömungen der Besucher tragen, als das sie bewusst irgendwohin steuerte. Sie konzentrierte sich auf die umliegenden Gesprächsfetzen, versuchte rauszufiltern was vielleicht von Interesse sein könnte. Prüfend huschte auch der Blick der blauen Iriden über die Menge um sie herum. Falls jemand von höherem Stand wirklich heute hier war, dann wollte sie ihn nicht einfach so übersehen. Schließlich könnte genau so jemand die richtige Spur zu den Männern sein, die sie suchte. Oder zu einer anderen Gelegenheit.
Die Nachtluft war angenehm kühl. Ein ganz leichter Wind zog zwischen den Zelten umher, trug dabei die Gerüche verschiedenster kulinarischer Güter zu neugierigen Besuchern. Gelächter, Musik und in der Ferne auch einige Schreie drangen an ihre Ohren. Leicht irritiert von Letzterem zog sie ihre Brauen etwas zusammen, bevor sie aktiv begann auf diese zuzusteuern.
Niemand um sie herum schien wirklich besorgt oder in Panik zu sein. Es gab keinen der versuchte vor etwas wegzurennen. Egal was diese Schreie also verursachte, es konnte keine wirkliche Gefahr darstellen. Und dennoch waren die Schreie erfüllt von Angst. Etwas, dass sie anlockte.
Nach ein paar Momenten blieb sie vor einem Spukhaus stehen. Einige Jugendliche verließen es gerade, wobei einem der Jungen gegen den Arm geboxt wurde und sie dann lachten.
Yura schnaubte wenig beeindruckt und verschränkte die Arme vor ihrem Oberkörper. Das war sehr viel weniger interessant als vermutet. Weswegen sie sich schon nach wenigen weiteren Momenten wieder abwandte. Was würden sie wohl dort drinnen nutzen um einen zu erschrecken? Kreaturen die man nutzte um ungehorsame Kinder in ihr Bett zu schicken? Oder beschmutzte man gar den Ruf der Geister? Ein leichtes Kopfschütteln folgte, bevor sie sich komplett von diesem Teil entfernte und recht gedankenverloren durch die Reihen der Zelte schritt. Sie wollte einfach nur noch weg, dorthin wo sie die Schreie ignorieren konnte. Denn je länger sie anhielten, desto mehr erinnerten sie Yura an Dinge, die sie sich nicht in Erinnerung rufen wollte.
Kurz schloss sie die Augen, zwang sich etwas ruhiger zu atmen. Machte ihrem Körper klar, dass sie sicher war. Ehe sie die Augenlider wieder hob und sich umsah. Etwas irritiert stellte sie fest, dass sie keine Ahnung mehr hatte wo genau sie sich befand. Und eigenartigerweise schien sie auch nicht mehr in den Hauptströmen der Besucher zu sein. Zwischen den vielen kleineren Zelten bewegten sich weitaus weniger Menschen umher, als vor ein paar Momenten noch. Leicht legte sie den Kopf schief und sah sich um. Stehen zu bleiben wagte sie jedoch nicht.