Schön, dass du zu uns gefunden hast und dich ein wenig umschaust. Wir sind ein Avatar - Herr der Elemente RPG mit L3V3S3 Rating und spielen 100 Jahre vor der ersten Folge der Serie. Von dort an schreiben wir allerdings unsere eigene Geschichte - wenn du dir unsicher bist, was das genau bedeutet, findest du alle inplayrelevanten Infos in unserem foreneigenen Wiki. Falls du Fragen hast, dann ist in unserem Supportbereich immer jemand für dich da. Viel Spaß - und hey! Vielleicht kämpfen wir ja bald Seite an Seite gegen die Feuernation oder den Dai Li ... oder verbreiten wir doch mit ihnen Angst und Schrecken?
Midway upon the journey of our life I found myself within a forest dark, For the straightforward pathway had been lost. Ah me! how hard a thing it is to say What was this forest savage, rough, and stern, Which in the very thought renews the fear. So bitter is it, death is little more; But of the good to treat, which there I found, Speak will I of the other things I saw there. I cannot well repeat how there I entered, So full was I of slumber at the moment In which I had abandoned the true way.
Eleazar war ein Mann von einschüchternder Gestalt. Breiter als sämtliche Türsteher des Jadedrachens und einem Gesicht aus Stein, war es entweder der undurchdringbare Blick eines Mörders oder bereits seine Größe, welche einem (zu gutem Recht) Angst einjagte. Doch auch wenn er in seiner Größe kaum zu schlagen gewesen war und Veigar ihn stets als eine Art Riese in Erinnerung gehabt hatte, schien dem nun nicht länger so zu sein. Beinahe einen ganzen Kopf überragte Veigar seinen Vater, was irgendwie seltsam war, weil er sich eigentlich sicher war, dass es am Vortag noch andersherum gewesen war. „Bin ich gewachsen?“, hörte er sich überaus intelligent fragen, während er seinem Vater folgte. Wohin genau, hatte er schon wieder vergessen. Das schien im Augenblick auch gar nicht von Bedeutung zu sein, als Eleazar sich mit einem überaus verwirrten Gesichtsausdruck zu seinem Sohn herumdrehte und ein liebevolles „Hä?“ von sich gab. „Hast du dir selbst ‘nen Stein auf‘n Kopf geschmissen oder was soll der Scheiß jetzt?“ Die grobe Stimme seines Vaters ließ Veigar ein Stück kleiner werden, auch wenn es nichts daran änderte, dass er Eleazar um Weiten überragte. „Ich frag ja n-“ „Merkst du nicht, dass wir gerade Wichtigeres zu tun haben? Heilige Scheiße, hätte ich dich mal bei deiner verdammten Mutter gelassen.“ Dann drehte Eleazar sich wieder um und stapfte weiter auf das alleinstehende Haus zu. Ließ sich auch nicht von den Anbauten des Feldes stören, sondern stampfte schlichtweg alles, was ihm über den Weg kam, nieder, während Veigar ihm unentschlossen, was er hier überhaupt sollte, hinterhereilte. Ob er fragen sollte? Irgendwie traute er sich nicht und dann standen sie auch schon vor der Tür. Besuchten sie jemanden? Lebten dort Freunde von ihnen? Oder… Nope, sie waren ganz bestimmt nicht einfach nur Besucher, andernfalls hätte Eleazar vielleicht eher angeklopft, anstatt anzufangen, das Schloss zu knacken. So dämmerte Veigar aber jedenfalls endlich, was genau sie hier taten – oder was sein Vater zumindest vorhatte. Und es gefiel ihm überhaupt nicht.
„Wir sollten das nicht machen“, flüsterte er in der naiven Hoffnung, seinen Vater hiervon abbringen zu können. „Da wohnen doch sicherlich Leute und die haben uns doch auch gar nichts getan, also warum so-“ „Halt doch einmal die Fresse“, fuhr der Ältere wieder zu ihm herum und gab ihm einen mahnenden Blick. „Einfach. Den. Mund. Halten. Ist echt nicht schwer.“ Dann wand Eleazar sich wieder dem Schloss zu, welches wenig später klackend aufsprang. Langsam schob er die Tür auf und trat mit ihr in das Innere des Hauses, während Veigar noch immer unschlüssig im Türrahmen stehen blieb. Und dann war da die Stimme eines kleinen Kindes aus der Dunkelheit. Zart und unschuldig, so dass sich augenblicklich Veigars Blick in die Richtung, aus welcher sie kam, richtete. Der kleine Junge, der dort stand, war im faden Mondlicht nur spärlich zu erkennen, ebenso wie der vermutliche Eigentümer dieses Hauses, doch es genügte, um Veigar einen großen Schritt zu seinem eigenen Vater machen zu lassen und nach dessen Arm greifen zu wollen, um ihn mit sich wieder raus aus diesem Haus zu ziehen. Sie sollten das hier nicht tun. Nicht, wenn hier auch noch unschuldige Kinder anwesend waren. „Lass uns gehen-“ „Ich hab gesagt, du sollst den Mund halten!“, fiel die Reaktion von Eleazar ähnlich resistent wie zuvor aus, ehe dieser auch schon anfing um sich zu schlagen.