Schön, dass du zu uns gefunden hast und dich ein wenig umschaust. Wir sind ein Avatar - Herr der Elemente RPG mit L3V3S3 Rating und spielen 100 Jahre vor der ersten Folge der Serie. Von dort an schreiben wir allerdings unsere eigene Geschichte - wenn du dir unsicher bist, was das genau bedeutet, findest du alle inplayrelevanten Infos in unserem foreneigenen Wiki. Falls du Fragen hast, dann ist in unserem Supportbereich immer jemand für dich da. Viel Spaß - und hey! Vielleicht kämpfen wir ja bald Seite an Seite gegen die Feuernation oder den Dai Li ... oder verbreiten wir doch mit ihnen Angst und Schrecken?
Midway upon the journey of our life I found myself within a forest dark, For the straightforward pathway had been lost. Ah me! how hard a thing it is to say What was this forest savage, rough, and stern, Which in the very thought renews the fear. So bitter is it, death is little more; But of the good to treat, which there I found, Speak will I of the other things I saw there. I cannot well repeat how there I entered, So full was I of slumber at the moment In which I had abandoned the true way.
Irgendwie hatte er sich so etwas immer erträumt. Er wusste es nicht bewusst, aber in seinen Träumen war dort immer die Vorstellung von einem Haus gewesen, in welchem er zusammen mit seinen Eltern, vielleicht sogar Geschwistern, aufwuchs. Etwas sehr Naives, geradezu kindliches in seinem Inneren glaubte in diesem Moment sogar daran, dass das hier der Anfang dessen sein würde. Auch wenn es grausam war, diese Familie aus ihrem Zuhause zu verscheuchen und jenes für sich zu beanspruchen, war dort die Hoffnung darauf, dass seine Familie nach jahrelangem umherstreifen endlich sesshaft werden würde – und sie war um einiges stärker, als sein Sinn für Gerechtigkeit, der doch eigentlich sowieso kaum vorhanden sein sollte. Schließlich war er nicht mehr als ein Kind. Nicht älter als sieben Jahre, weil er nicht älter sein konnte, wenn das hier neben ihm tatsächlich sein Vater sein sollte – oder doch? Irgendwie war es anstrengend, darüber nachzudenken, schienen seine Gedanken doch nicht wirklich auf einen Nenner zu kommen. Vielleicht war er auch einfach zu dumm dafür, die Zusammenhänge miteinander zu verbinden. Irgendwie war da die Erinnerung daran, wie der Mann, den er eigentlich nie überragt hatte, jetzt aber schon, ihn als Idioten bezeichnete. Sie fühlte sich seltsam fern an, doch zugleich auch so, als lägen zwischen dem und jetzt kaum fünf Minuten.
Zumindest eines schien ihm bekannt und das war die Wut des Mannes, der so viele Ähnlichkeiten mit seinem Vater zu haben schien. Es dauerte nicht lange, da war es Gewalt, an welcher er sich bediente. Eines der Regale flog durch den Raum und zerbrach an der Wand, ehe weitere folgten. Und dann? Der Herr des Hauses warf ihnen ein Tongefäß entgegen, dann drehte er sich um und nahm ebenfalls die Beine in die Hand. Die Treppe hinauf, in dessen Richtung Veigar einfach nur starrte, ehe sein Vater ihnen zu folgen versuchte. Nur um bereits auf der ersten Stufe vom Holz der Treppe gepackt zu werden, als wäre jenes plötzlich zum Leben erwacht. Auch das verstand er nicht, dafür jedoch das Fluchen seines Vaters, der ihn anwies, ihm gefälligst zu helfen und nicht so dumm herumzustehen.
Dumm. Er nannte ihn schon wieder dumm. Warum tat er denn nichts?
Ein paar Sekunden vergingen, dann setzte Veigars Körper sich in Bewegung. Doch anstatt Eleazar irgendwie zu helfen und ihn aus den Griffen der Treppe zu befreien, drängte Veigar sich an dem Älteren vorbei und nahm mit seinen viel zu langen Beinen für einen Siebenjährigen gleich drei Stufen auf einmal. Oben angekommen, wusste er noch immer nicht so recht, was er hier eigentlich tat. Nur, dass er kein Blut an den Händen kleben haben wollte, weshalb als nächstes ein beschwichtigendes „wir können das bestimmt auch friedlich lösen“ seine Lippen verließ. Auch seine Stimme war viel zu tief und zu rau für ein Kind, aber vielleicht hatte er einfach zu viel Scharfes gegessen – das machte doch Sinn, oder nicht? „Es muss niemand verletzt werden“, während er durch den Flur des oberen Stockwerks ging und prüfend die Türen öffnete. So lange, bis er die fand, welche sich nicht öffnen ließ. Vollkommen verquer, dass er dann dazu ansetzte, an jener anzuklopfen. „Das Haus ist doch groß genug für uns alle.“ Eh… ja? Super Idee… Warum gründeten sie nicht einfach eine Wohngemeinschaft, nachdem die beiden hier sowieso schon ins Haus eingestiegen waren?