Schön, dass du zu uns gefunden hast und dich ein wenig umschaust. Wir sind ein Avatar - Herr der Elemente RPG mit L3V3S3 Rating und spielen 100 Jahre vor der ersten Folge der Serie. Von dort an schreiben wir allerdings unsere eigene Geschichte - wenn du dir unsicher bist, was das genau bedeutet, findest du alle inplayrelevanten Infos in unserem foreneigenen Wiki. Falls du Fragen hast, dann ist in unserem Supportbereich immer jemand für dich da. Viel Spaß - und hey! Vielleicht kämpfen wir ja bald Seite an Seite gegen die Feuernation oder den Dai Li ... oder verbreiten wir doch mit ihnen Angst und Schrecken?
Midway upon the journey of our life I found myself within a forest dark, For the straightforward pathway had been lost. Ah me! how hard a thing it is to say What was this forest savage, rough, and stern, Which in the very thought renews the fear. So bitter is it, death is little more; But of the good to treat, which there I found, Speak will I of the other things I saw there. I cannot well repeat how there I entered, So full was I of slumber at the moment In which I had abandoned the true way.
Wollte er eines Tages eine Familie haben? War das, was die Familie, in dessen Haus sie eingestiegen waren, genau das, was Veigar sich für seine Zukunft wünschte? Ein Haus, in welchem man sesshaft werden konnte, eine schöne Frau an seiner Seite, eine Hand voll Kinder… Veigar liebte seine ungebundene Freiheit. Liebte es, dass er niemandem eine Erklärung schuldig war und im Grunde tun und lassen konnte, wonach ihm gerade der Kopf stand. Und eigentlich war er sich sicher, dass er sich in solch einem familiären und einfachem Leben innerhalb kürzester Zeit zu Tode langweilen würde, aber vielleicht würde sich das eines Tages ändern. Irgendwann, in ein paar Jahren, wenn sich eventuell sogar schon ein paar graue Härchen zwischen seinen schwarzen Haarschopf schleichen würden, würde er es vielleicht bereuen, sich nicht für etwas bestimmtes entschieden zu haben, sondern stattdessen allem Möglichen hinterher gejagt zu sein, nur um es nach kürzester Zeit entweder selbst wieder fallen zu lassen oder schlichtweg aus den Augen zu verlieren. Vielleicht war das hier ja auch seine Chance. Dieses Haus, der fremden Familie, vielleicht könnte das hier seine Zukunft sein, auch wenn es den Mann, der seinem Vater so ähnlichsah, in diesem Moment wohl mehr nach irgendwelchen Schätzen dürstete. Oder? War er überhaupt noch da? Das Fluchen und Zetern der dunklen Stimme hatte nachgelassen, Veigars Konzentration hatte sich aber auch schon längst auf die Tür gerichtet, hinter welcher die verschreckte Familie sich versteckte. Veigar verstand nicht, warum sie sich vor ihm versteckten, war er doch durchaus gewillt, das Ganze friedlich zu klären, völlig ungeachtet der Tatsache, dass er eben noch immer nicht mehr als ein Einbrecher für sie war. Nein, das hatte der junge Riese schon längst wieder vergessen, klopfte stattdessen fast schon höflich an der Tür, ehe er den Türgriff ein paar Mal herunterdrückte, ohne die Tür tatsächlich aufzubekommen.
Es dauerte einen Augenblick, bis Veigar eine Reaktion auf seine Worte erhielt, doch als der Fremde ihm vorschlug, um das Haus zu spielen, war es sofort eine seltsame Begeisterung, welche ihn einnahm und freudig in die Hände klatschen ließ. „Oh ja! Gute Idee!“ Aber wollte er dieses Haus alleine überhaupt? Es war doch viel zu groß, viel zu fern von jeglicher Zivilisation, als dass er sich wirklich heimisch fühlen können würde… Irgendwie waren das aber auch nur nebensächliche Faktoren, vielmehr interessierte ihn das Spiel, welches sie noch nicht einmal festgelegt hatten. „Ehh…“ Nachdenklich zog Veigar die Stirn kraus, während er überlegte… Mit Schnee hatte er oft um die Wette getrunken, nur um jedes Mal aufs Neue unterm Tisch zu landen. Aber ob das hierfür jetzt angebracht wäre? „Habt ihr Schnaps da? Bier? Rum?“ Selbst wenn sie nicht um die Wette trinken würden, konnte man das Ganze ja noch etwas interessanter gestalten…