Schön, dass du zu uns gefunden hast und dich ein wenig umschaust. Wir sind ein Avatar - Herr der Elemente RPG mit L3V3S3 Rating und spielen 100 Jahre vor der ersten Folge der Serie. Von dort an schreiben wir allerdings unsere eigene Geschichte - wenn du dir unsicher bist, was das genau bedeutet, findest du alle inplayrelevanten Infos in unserem foreneigenen Wiki. Falls du Fragen hast, dann ist in unserem Supportbereich immer jemand für dich da. Viel Spaß - und hey! Vielleicht kämpfen wir ja bald Seite an Seite gegen die Feuernation oder den Dai Li ... oder verbreiten wir doch mit ihnen Angst und Schrecken?
Midway upon the journey of our life I found myself within a forest dark, For the straightforward pathway had been lost. Ah me! how hard a thing it is to say What was this forest savage, rough, and stern, Which in the very thought renews the fear. So bitter is it, death is little more; But of the good to treat, which there I found, Speak will I of the other things I saw there. I cannot well repeat how there I entered, So full was I of slumber at the moment In which I had abandoned the true way.
Was auch immer man in die Milch des Burschen gemischt hatte, als er noch ein Säugling gewesen war, es schien ihn wie eine Pflanze immer weiter gen Sonne wachsen zu lassen. War ja seltsam, so hochgewachsene Leute hatte er auf der Insel des Tempels, auf der er aufgewachsen war, nie gesehen. Er war ja eher kleine, zierliche Leute gewöhnt, die flink, wendig und schnell waren. Da war er schon der träge, schwere und schwerfällige Ausnahmefall gewesen…aber dieser Kerl hier? Thorem war hochgewachsen mit langen Armen und Beinen, wirkte etwas träge und bekam bestimmt in einem Zweikampf mehr Treffer ab, als nötig, eben weil er so groß war. Dafür wollte man einem Hieb des langen Arms sicher auch nicht mit der Wange begegnen, da war Ban sich sicher. Er musterte den Anderen nur kurz, ehe er neben ihm an der Bar Platz nahm und ihr sonderbar wirres Gespräch in seiner ganz eigenen Logik erstrahlte.
Was auch immer an diesem Ort vor sich ging, es schien für die Anwesenden in sich schlüssig zu sein. Eben noch einen Einbrecher vor der Nase gehabt und sich im Schlafzimmer bei Weib und Kindern versteckt, jetzt an der Theke einer Taverne, die aus seinem Wohnzimmer mutiert war. Die Welt war komisch, aber das zu hinterfragen, wagte Ban in diesem Moment auch nicht. Sehen Riesen gut aus? Dann locker, ja. „Hab sie mir immer deformiert und grotesk vorgestellt.“, entgegnete der ansonsten so wortkarge Luftbändiger und zog die Braue seines linken Auges nach oben. „Passt also.“, fügte er dann an und grinste kurz verschmitzt, während er seine Ellbogen auf dem Holz der klebrigen Holztheke abstützte und einen Moment seine mit Ringen geschmückten Finger besah. Unter den Nägeln war schwarzer Dreck zu sehen und auch sonst wirkten die dunklen Linien in der rauen Haut so, als würde der Schmutz nicht mehr herausgewaschen werden können. Arbeiterhände. Was war denn seine Arbeit? Der Deal war, dass ich die erste Runde zahl. Den Rest zahlt der, der als erstes unterm Tisch liegt. Da wollte er schon bekunden, dass er sicher nicht gegen einen Halbriesen verlieren würde, wurde aber unterbrochen, noch ehe er den Mund aufmachen konnte. Thorem schien sich seiner Sache sicher zu sein und erntete einen nichtssagenden Blick des Narbengesichts. „Gurken-Wettessen, huh? Also wenn du eine leicht übergewichtige Frau mit Mörderhupen bist, glaub ichs dir.“, er deutete mit dem Zeigefinger hoch an die Tafel. Den ersten Namen, den er dort lesen konnte, vermochte er sogar direkt einem Gesicht zuzuordnen. „Gisela ist Rekordhalterin. Du Quatschkopf stehst da gar nicht.“, meinte er und kniff kurz die Augen zusammen. Ich hoffe ja, du hast trainiert? Sonst wird das echt nichts, Thorsten. „Ich trink dich unter den Tisch, warts ab!“, sagte er felsenfest entschlossen und da stellte der Wirt auch schon zwei Krüge vor ihre Nasen. Aus Bisonhorn gemacht wirkten sie dunkel und ließen auch bei einem Blick von oben nicht wirklich erkennen, was sich denn darin befinden könnte. Ban griff unerschrocken nach den Becher und prostete dem Großen zu. „Auf die Freiheit, Timmy!“, sagte er mit lauter Stimme, dann setzte er auch schon an und trank das salzig, saure Gurkenwasser mit wenigen großen Schlucken tapfer aus…