Schön, dass du zu uns gefunden hast und dich ein wenig umschaust. Wir sind ein Avatar - Herr der Elemente RPG mit L3V3S3 Rating und spielen 100 Jahre vor der ersten Folge der Serie. Von dort an schreiben wir allerdings unsere eigene Geschichte - wenn du dir unsicher bist, was das genau bedeutet, findest du alle inplayrelevanten Infos in unserem foreneigenen Wiki. Falls du Fragen hast, dann ist in unserem Supportbereich immer jemand für dich da. Viel Spaß - und hey! Vielleicht kämpfen wir ja bald Seite an Seite gegen die Feuernation oder den Dai Li ... oder verbreiten wir doch mit ihnen Angst und Schrecken?
Midway upon the journey of our life I found myself within a forest dark, For the straightforward pathway had been lost. Ah me! how hard a thing it is to say What was this forest savage, rough, and stern, Which in the very thought renews the fear. So bitter is it, death is little more; But of the good to treat, which there I found, Speak will I of the other things I saw there. I cannot well repeat how there I entered, So full was I of slumber at the moment In which I had abandoned the true way.
Die Welt war komisch und voller Dinge, die ein Mensch alleine kaum zu verstehen vermochte. Veigar hatte dies schon früh bemerkt und auch akzeptiert. Spätestens, nachdem Hera versucht hatte, ihm das Lesen beizubringen, war für ihn eindeutig gewesen, dass es im Leben einfach Dinge gab, welche man nicht verstehen konnte. Und diejenigen, die es doch konnten, waren einfach übermäßig von den Geistern gesegnet worden. Dass dies nicht unbedingt bei Veigar der Fall war, weil er schon dabei scheiterte, seinen eigenen Namen auf Papier zu bringen oder zu verstehen, warum die Sonne ab einer gewissen Stunde vom Himmel verschwand, war offensichtlich. Aber wo es ihm Verstand mangelte, fehlte es ihm mit Sicherheit nicht an Körpergröße. Wozu jene gut sein sollte, hatte er aber genauso wenig verstanden, wie die Aussage, Bier wäre nicht zum Leben notwendig und somit nichts, auf dass jeder Mensch ein Anrecht haben sollte. Was für eine Dreistigkeit! Was sollten die Menschen nur ohne Bier tun? Gurkenwasser gurgeln? Ja, irgendwie, in dieser Welt, die so viel verdrehter als die Realität war, machte dieser Gedankengang genauso wie die Tatsache, dass sie sich plötzlich inmitten einer Kneipe befanden, Sinn. Zumindest für Veigar, der doch keine Sekunde lang hinterfragte, wo die verängstigte Familie des Kleineren oder der wütende Mann, mit welchem er das Haus der Familie überhaupt betreten hatte, hin verschwunden war. Hab sie mir immer deformiert und grotesk vorgestellt… Passt also, wurde es auf Veigars Frage, ob die Riesen, von welchen er vermutlich abstammt, gut aussahen, erwidert. Anstatt empört oder gar wütend zu reagieren, war da jedoch nur sein altbekanntes Lachen, welches ihm über die Lippen kam. „Du verdammter Wichser“, dann ließ er sich auf den für ihn viel zu niedrigen Barhocker fallen und verkündete von jenem aus, dass er schon haufenweise Rekorde im Gurken-Wettessen eingeheimst hatte. Was eine Lüge war. Um genau zu sein, war er sich in diesem Moment noch nicht einmal sicher, was genau Gurken waren. Aber sie mussten etwas Gutes sein, wenn es scheinbar ernsthafte Wettbewerbe um sie gab, welche – warf man einen Blick auf die Tafel hinter der Bar – ganz bestimmt nicht von Veigar angeführt wurden, sondern einer gewissen Gisela. „Woher willst du denn wissen, dass ich nicht doch ein paar Mörderhupen unter meinem Hemd verstecke, he?“ Demonstrativ zupfte er einmal an dem etwas ausgewaschenem Hemd, unter welchem sich jedoch nichts weiter, als ein schönes Lauchpaket versteckte. Also, wirklich, Lauch. Man wusste ja nie, ob man unterwegs nicht doch mal Hunger hatte.
„Gisela ist mein Deckname“, faselte er noch selbstüberzeugt vor sich hin und rekte das Kinn ein wenig provokant in die Höhe, ehe der Wirt endlich mit ihren Krügen kam und Veigar es dem Kleineren gleichtat und sogleich nach dem großen Becher griff, um ihm ebenfalls zuzuprosten. Auf die Freiheit, Timmy! „Wer zur Gurke ist Timmy?“ Eine Antwort erhielt er nicht, stattdessen stürzte Carsten sich wenig später auch schon das Gurkenwasser den Rachen herunter, so dass Veigar lieber schnell ebenfalls zum Trinken ansetzte. Aber keine Chance. Er mochte noch so groß sein und eine noch viel größere Klappe besitzen, sein Krug wurde einfach nicht leerer. Für gewöhnlich hätte er solch einen Krug in ein paar großen Schlucken geleert, doch nun lief ihm das salzige Gurkenwasser bereits übers Kinn und sein Krug schien noch immer zum Anbrechen voll, bis ihm letztlich gar nichts anderes übrig blieb, als das Teil zurück auf den Bartresen zu hauen. „Fuuuck“, entwich es ihm zeitgleich mit einem Rülpsen, welches man vermutlich bis in die Lufttempel vernehmen konnte. „Ich geb auf, man. Du hast gewonnen.“