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		<title><![CDATA[Testies - Außerhalb der Städte]]></title>
		<link>https://topsiegfried.like-a-hurricane.de/</link>
		<description><![CDATA[Testies - https://topsiegfried.like-a-hurricane.de]]></description>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2026 14:02:39 +0000</pubDate>
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			<title><![CDATA[xxxxxxxxx]]></title>
			<link>https://topsiegfried.like-a-hurricane.de/showthread.php?tid=1852</link>
			<pubDate>Mon, 03 Apr 2023 14:12:58 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://topsiegfried.like-a-hurricane.de/member.php?action=profile&uid=232">Zhira</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[xxxxxxxx]]></description>
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			<title><![CDATA[sunk below the mortal sea]]></title>
			<link>https://topsiegfried.like-a-hurricane.de/showthread.php?tid=1787</link>
			<pubDate>Thu, 27 Oct 2022 00:06:27 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://topsiegfried.like-a-hurricane.de/member.php?action=profile&uid=223">Sylas</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[Auf und ab. Hin und her. Wer glaubte, dass es etwas Besänftigendes an sich hatte, zwischen sich wiegenden Wellen zu schaukeln, hatte noch nie eine stürmische Nacht auf einem Schiff verbracht, geschweige denn Wache auf dem Deck eines solchen gehalten. Sylas konnte noch nicht einmal sagen, was schlimmer war. Der fehlende feste Untergrund unter seinen Füßen, der sich allmählich schmerzhaft in seine Nase brennende Salz des Meeres oder die Unmengen von von Wasser, welche seine Uniform wie eine schwere, zweite Haut nass an ihm kleben ließ. Vielleicht war es auch die Kälte, welcher unter dem Deck zwar ohne großen Aufwand von den vielen Feuerbändigern vertrieben werden konnte, für einen Nichtbändiger über diesem jedoch ebenso unerbittlich war, wie die Wut des Meeres. Als wäre die Kälte bis zu seinen Knochen vorgedrungen, hatte Sylas nicht nur keine andere Wahl, als am ganzen Leib unter seiner durchnässten Uniform zu zittern wie eine Zitterforelle, jeder Schritt fühlte sich zudem so an, als hätte man ihm ein paar Dolche zwischen die Gelenke gerammt und ihm dann befohlen, einen Marathon um die gesamte Kraterstadt zu laufen. Schwerfällig und steif setzte er einen Fuß vor den anderen, zwang sich dazu, in Bewegung zu bleiben, um nicht noch mehr zu frieren oder gar zu <i>er</i>frieren, während seine Stiefel mit jedem Schritt ein ekelhaft schmatzendes Geräusch von sich gaben, als müssten sie ihn daran erinnern, dass sie auch nach bereits dreimaligem Auskippen noch immer - oder vielmehr <i>schon wieder</i> - bis zum Anschlag mit Salzwasser gefüllt waren. So eine verdammte Scheiße und doch war all dies noch nicht das Schlimmste an dieser verdammten Schiffsfahrt. Es war erträglich im Vergleich zu der Tatsache, mit wem man ihn auf diesem Kutter eingesperrt hatte. <br />
Gamarash. Diese verdammte Ratte. Nicht mehr, aber auch keinesfalls weniger, als ein Verräter, dies hatte er mit seinen Fantasien darüber, was wäre, wenn Ares eines Tages nicht mehr leben würde, für Sylas ohne Zweifel klar gemacht und doch war er hier und noch immer eine Royale Wache. Ginge es nach dem jungen Giftmischer, sollte der andere noch nicht einmal mehr am Leben sein. Man hätte ihn schon längst hinrichten und verbrennen sollen, so wie man es auch bei dieser widerwärtigen Erdzofe getan hatte, aber stattdessen schien es Sylas zu sein, den man strafen wollte, weil man ihn doch ausgerechnet mit dem anderen Nichtbändiger auf dieses Schiff gesetzt hatte. Oder war dies ein Zeichen? Ein Wink mit dem Zaunpfahl? <br />
Auf einer Reise mit dem Schiff, vor allem solch einer stürmischen, konnten viele schreckliche Dinge passieren und es gab unzählige Soldaten, welche dabei bereits ihr Leben gelassen oder auf See verschollen waren. Vielleicht hatte man sich nach der Sache mit dem Koch von der Flotte dieses dummen, weißhaarigen Admirals dazu entschieden, weitere Vorfälle dieser Art - und somit auch Gamarashs Fall - bedeckt zu halten, um die Bevölkerung nicht weiter zu verunsichern. Einen Verräter hinzurichten erregte Aufsehen und Unruhe. Doch einen Mann auf See zu verlieren mochte im ersten Augenblick vielleicht Bedauern auslösen, war aber auch schnell wieder vergessen. Ein paar Tage, eventuell auch Wochen, und niemand würde mehr über seinen Tod sprechen, geschweige denn sich noch daran erinnern, wer Gamarash überhaupt gewesen war. <br />
Das musste es sein. Man hatte ihn nicht auf dieses schwankende Schiff gesteckt, um bei der Überfahrt irgendeines Cousins des Feuerlords zu helfen, sondern um Gamarash ohne viel Wirbel loszuwerden. Natürlich. Wenn es jemanden gab, der gut darin war, klammheimlich Leute verschwinden zu lassen, war er es und die Vorstellung davon, Gamarashs Körper schon bald über die Reling in das tosende Meer stoßen zu können genügte, um Sylas Mundwinkel für einen Augenblick in die Höhe zucken zu lassen. “Hey!”, drehte er sich dann zu dem noch viel jungen Soldaten, der mit ihm aufs Deck verdonnert worden war und sich die letzten Minuten über ängstlich an den großen Mast in der Mitte geklammert hatte. “Geh nach unten und sag Gamarash, dass er dich ablösen soll!”]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Auf und ab. Hin und her. Wer glaubte, dass es etwas Besänftigendes an sich hatte, zwischen sich wiegenden Wellen zu schaukeln, hatte noch nie eine stürmische Nacht auf einem Schiff verbracht, geschweige denn Wache auf dem Deck eines solchen gehalten. Sylas konnte noch nicht einmal sagen, was schlimmer war. Der fehlende feste Untergrund unter seinen Füßen, der sich allmählich schmerzhaft in seine Nase brennende Salz des Meeres oder die Unmengen von von Wasser, welche seine Uniform wie eine schwere, zweite Haut nass an ihm kleben ließ. Vielleicht war es auch die Kälte, welcher unter dem Deck zwar ohne großen Aufwand von den vielen Feuerbändigern vertrieben werden konnte, für einen Nichtbändiger über diesem jedoch ebenso unerbittlich war, wie die Wut des Meeres. Als wäre die Kälte bis zu seinen Knochen vorgedrungen, hatte Sylas nicht nur keine andere Wahl, als am ganzen Leib unter seiner durchnässten Uniform zu zittern wie eine Zitterforelle, jeder Schritt fühlte sich zudem so an, als hätte man ihm ein paar Dolche zwischen die Gelenke gerammt und ihm dann befohlen, einen Marathon um die gesamte Kraterstadt zu laufen. Schwerfällig und steif setzte er einen Fuß vor den anderen, zwang sich dazu, in Bewegung zu bleiben, um nicht noch mehr zu frieren oder gar zu <i>er</i>frieren, während seine Stiefel mit jedem Schritt ein ekelhaft schmatzendes Geräusch von sich gaben, als müssten sie ihn daran erinnern, dass sie auch nach bereits dreimaligem Auskippen noch immer - oder vielmehr <i>schon wieder</i> - bis zum Anschlag mit Salzwasser gefüllt waren. So eine verdammte Scheiße und doch war all dies noch nicht das Schlimmste an dieser verdammten Schiffsfahrt. Es war erträglich im Vergleich zu der Tatsache, mit wem man ihn auf diesem Kutter eingesperrt hatte. <br />
Gamarash. Diese verdammte Ratte. Nicht mehr, aber auch keinesfalls weniger, als ein Verräter, dies hatte er mit seinen Fantasien darüber, was wäre, wenn Ares eines Tages nicht mehr leben würde, für Sylas ohne Zweifel klar gemacht und doch war er hier und noch immer eine Royale Wache. Ginge es nach dem jungen Giftmischer, sollte der andere noch nicht einmal mehr am Leben sein. Man hätte ihn schon längst hinrichten und verbrennen sollen, so wie man es auch bei dieser widerwärtigen Erdzofe getan hatte, aber stattdessen schien es Sylas zu sein, den man strafen wollte, weil man ihn doch ausgerechnet mit dem anderen Nichtbändiger auf dieses Schiff gesetzt hatte. Oder war dies ein Zeichen? Ein Wink mit dem Zaunpfahl? <br />
Auf einer Reise mit dem Schiff, vor allem solch einer stürmischen, konnten viele schreckliche Dinge passieren und es gab unzählige Soldaten, welche dabei bereits ihr Leben gelassen oder auf See verschollen waren. Vielleicht hatte man sich nach der Sache mit dem Koch von der Flotte dieses dummen, weißhaarigen Admirals dazu entschieden, weitere Vorfälle dieser Art - und somit auch Gamarashs Fall - bedeckt zu halten, um die Bevölkerung nicht weiter zu verunsichern. Einen Verräter hinzurichten erregte Aufsehen und Unruhe. Doch einen Mann auf See zu verlieren mochte im ersten Augenblick vielleicht Bedauern auslösen, war aber auch schnell wieder vergessen. Ein paar Tage, eventuell auch Wochen, und niemand würde mehr über seinen Tod sprechen, geschweige denn sich noch daran erinnern, wer Gamarash überhaupt gewesen war. <br />
Das musste es sein. Man hatte ihn nicht auf dieses schwankende Schiff gesteckt, um bei der Überfahrt irgendeines Cousins des Feuerlords zu helfen, sondern um Gamarash ohne viel Wirbel loszuwerden. Natürlich. Wenn es jemanden gab, der gut darin war, klammheimlich Leute verschwinden zu lassen, war er es und die Vorstellung davon, Gamarashs Körper schon bald über die Reling in das tosende Meer stoßen zu können genügte, um Sylas Mundwinkel für einen Augenblick in die Höhe zucken zu lassen. “Hey!”, drehte er sich dann zu dem noch viel jungen Soldaten, der mit ihm aufs Deck verdonnert worden war und sich die letzten Minuten über ängstlich an den großen Mast in der Mitte geklammert hatte. “Geh nach unten und sag Gamarash, dass er dich ablösen soll!”]]></content:encoded>
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