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		<title><![CDATA[Testies - [abgeschlossen] Plot #4: Krieg oder Frieden?]]></title>
		<link>https://topsiegfried.like-a-hurricane.de/</link>
		<description><![CDATA[Testies - https://topsiegfried.like-a-hurricane.de]]></description>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2026 07:33:34 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Sometimes a dream comes true]]></title>
			<link>https://topsiegfried.like-a-hurricane.de/showthread.php?tid=1521</link>
			<pubDate>Sat, 27 Nov 2021 14:43:22 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://topsiegfried.like-a-hurricane.de/member.php?action=profile&uid=253">Brusk</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://topsiegfried.like-a-hurricane.de/showthread.php?tid=1521</guid>
			<description><![CDATA[Das Seufzen, welches seine Kehle entrann und durch den Gang hallte, trug einen schweren, leidenden Klang mit sich. Wie langweilig! Der Schädel des Hünen fiel in seinen Nacken, so dass er zwangsläufig auf die ebenso uninteressante Decke starrte. Ja, natürlich! Er war unbeschreiblich froh nun schon seit einigen Stunden wieder festen Boden unter seinen Füßen haben zu dürfen, doch verdammt! Warum hielt ihn Ishar wieder wie einen Schoßhundeotterwelpen an der kurzen Leine? Während Brusk sich am Bord des Schiffes noch halbwegs frei hatte bewegen dürfen, verlangte sein Freund nun plötzlich, dass der Hüne ihn brav hinterher trippelte und bei Raava bloß nichts anfasste und nichts sagte! Und bitte nicht die Dienerinnen so anstarrte. Vermutlich war es schon einen Rüffel wert, dass er gerade eine etwa fünf Meter lange Laufschneise lief. Wenn Ishar dies nicht wollte, hätte er seinen ;Cousin‘ eben nicht für das vertrauliche Gespräch allein vor der Tür stehen lassen dürfen. Angeblich sollte es nur wenige Minuten dauern, doch die Zeit, in welcher Brusk nun schon eine unsichtbare Linie auf und ab lief, fühlte sich wie unendliche Stunden an. Oder war er einfach nur ungeduldig? Egal! Genug ist genug. Er hielt es einfach nicht mehr länger aus. <br />
<br />
Brusk brachte seinen Schädel wieder in eine waagerechte Position. Seine zuvor hinter seinem Rücken verschränkten Arme, sanken herab und er ließ seine Hände in die tiefen Taschen seines extra für ihn geschneiderten Gewandes verschwinden. Er würde sich einfach auf eigene Faust umsehen. Was sollte passieren? Er würde sich schon nicht verlaufen und nichts kaputt machen – mal ganz davon abgesehen, dass die reichen Spießer sich den Kram doch sowieso einfach ersetzen könnten. Als Cousin des Erdkönigs, würde er sich ja wohl frei bewegen dürfen. Die versnoppten Adelsschnuten und deren stets grimmig dreinschauenden Wachen sollten sich mal nicht so haben! Sollten sie doch vor Ödnis eingehen wie eine Mohnprimel in einer Wüste, Brusk würde sich dieser Monotonie nicht noch weiteren Stunden – oder Minuten – aussetzen. Vermutlich würde er auch nicht einmal auffallen, wenn er mit seiner einstudierten ernsten Miene ein paar Meter zurücklegte, ohne dabei vom Prinzen begleitet zu werden. Gemächlichen Schrittes flanierte er den Weg entlang, den er zuvor mit Ishar zurückgelegt hatte, er besah sich einige Gemälde, versuchte zu überlegen, welchen Wert sie wohl hätten. Nicht, dass er eines davon klauen würde. Niemals käme er auf diese absurde Idee! Nicht weil er fand, dass Diebstahl Unrecht war, vielmehr lag es daran, dass ihm die Idioten auf dem Schwarzmarkt doch eh nicht glauben würden, dass dieses Kunstobjekt aus einem Palast der Feuernation stammte. Das waren doch alles ungebildete Banausen! Eine Tatsache, welche man Carl, dem Cousin aus dem fernen Osten des Erdkönigreiches, mit der Marotte des regelmäßigen Sackkratzens, natürlich nicht nachsagen konnte. Mhm… <br />
<br />
Seine Erkundungstour endete bei einer Abzweigung. Unschlüssig sah er in beide Richtungen, kratzte sein bärtiges Kinn. Links oder rechts? Zögerlich trat der Riese von einem Bein auf das andere, warf anschließend stöhnend die Arme in die Luft und drehte sich geknickt um. Er wollte Ishar nicht erklären müssen, warum dieser ihn in diesem riesigen Palast hatte suchen müssen. Schlurfend begab Brusk sich also auf den Rückweg, einmal nahm er es sich heraus und verpasste einem geschichtsträchtig anmutenden Gemälde mit dem Zeigefinger einen Schubs, so dass dieses gefährlich zu schwanken begann. Weiteres geschah jedoch nicht. Wie hielten es die Adeligen hier nur aus? Geschah hier auch irgendwann einmal etwas Interessantes? Brusk gab sich geschlagen, verschränkte seine breiten Arme vor seiner Brust und ließ sich mit dem Rücken gegen die Tür fallen, die dem Raum, in welchem Ishar verschwunden war, gegenüberstand. Allerdings hatte er bei dieser Bewegung nicht die Rechnung mit der Türklinke gemacht. Sein Ellenbogen plumpste auf exakt diese, drückte sie herab und ehe er sich versah, flog die Tür nach hinten in den unbekannten Raum. <br />
<br />
Dem angeblichen Prinzencousin gelang es nicht, sein Gewicht rechtzeitig nach vorne zu verlagern, stattdessen entwich ihm ein erschrockener Laut, während er ungebremst rückwärts in den Raum hinter sich fiel und laut polternd auf seinem Hintern landete. Sein Steißbein ächzte schmerzhaft unter seinem muskulösem Gewicht. <b>“AU!“</b> Der Betrüger im Adelskostüm verzog schmerzverzerrt das Gesicht und sog zischend die Luft ein. <b>“Dreck!“</b> Der Schmerz strahlte fies durch seinen gesamten Rücken, so dass der Hüne sich dazu veranlasst sah, sich zunächst flach auf den Boden sinken zu lassen und einige Mal schwer nach Luft zu ringen. Scheiße! Warum ging diese beschissene Tür so leicht auf?<br />
Zunächst bemerkte er gar nicht die Schritte, die sich ihm hektisch näherten, zu sehr war er damit beschäftigt, den ziehenden Schmerz hinweg zu atmen. <i>“SOFORT AUFSTEHEN!“</i> Brusks Körper wurde starr, als die unfreundliche Stimme an sein Gehör geriet. Oh-oh! Überrascht öffnete er die dunklen Augen, sah nach oben und starrte in das grimmige Gesicht einer ihm gänzlich unbekannten Wache. <b>“AAH! Moment! Moment!“</b> Der Hüne ruderte hilflos mit den Armen und riss sie schließlich, zum Beweis seiner fehlenden Bewaffnung über seinen Kopf.  <b>“Das war keine Absicht! Entschuldigt ich… ich… Ich bin der Cousin des Prinzen Ishars! Carl!... Ich… Ich habe mich nur gegen die Tür gelehnt… Entschuldigt!“</b> Das war nicht die Art von Spannung die er erleben wollte…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Seufzen, welches seine Kehle entrann und durch den Gang hallte, trug einen schweren, leidenden Klang mit sich. Wie langweilig! Der Schädel des Hünen fiel in seinen Nacken, so dass er zwangsläufig auf die ebenso uninteressante Decke starrte. Ja, natürlich! Er war unbeschreiblich froh nun schon seit einigen Stunden wieder festen Boden unter seinen Füßen haben zu dürfen, doch verdammt! Warum hielt ihn Ishar wieder wie einen Schoßhundeotterwelpen an der kurzen Leine? Während Brusk sich am Bord des Schiffes noch halbwegs frei hatte bewegen dürfen, verlangte sein Freund nun plötzlich, dass der Hüne ihn brav hinterher trippelte und bei Raava bloß nichts anfasste und nichts sagte! Und bitte nicht die Dienerinnen so anstarrte. Vermutlich war es schon einen Rüffel wert, dass er gerade eine etwa fünf Meter lange Laufschneise lief. Wenn Ishar dies nicht wollte, hätte er seinen ;Cousin‘ eben nicht für das vertrauliche Gespräch allein vor der Tür stehen lassen dürfen. Angeblich sollte es nur wenige Minuten dauern, doch die Zeit, in welcher Brusk nun schon eine unsichtbare Linie auf und ab lief, fühlte sich wie unendliche Stunden an. Oder war er einfach nur ungeduldig? Egal! Genug ist genug. Er hielt es einfach nicht mehr länger aus. <br />
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Brusk brachte seinen Schädel wieder in eine waagerechte Position. Seine zuvor hinter seinem Rücken verschränkten Arme, sanken herab und er ließ seine Hände in die tiefen Taschen seines extra für ihn geschneiderten Gewandes verschwinden. Er würde sich einfach auf eigene Faust umsehen. Was sollte passieren? Er würde sich schon nicht verlaufen und nichts kaputt machen – mal ganz davon abgesehen, dass die reichen Spießer sich den Kram doch sowieso einfach ersetzen könnten. Als Cousin des Erdkönigs, würde er sich ja wohl frei bewegen dürfen. Die versnoppten Adelsschnuten und deren stets grimmig dreinschauenden Wachen sollten sich mal nicht so haben! Sollten sie doch vor Ödnis eingehen wie eine Mohnprimel in einer Wüste, Brusk würde sich dieser Monotonie nicht noch weiteren Stunden – oder Minuten – aussetzen. Vermutlich würde er auch nicht einmal auffallen, wenn er mit seiner einstudierten ernsten Miene ein paar Meter zurücklegte, ohne dabei vom Prinzen begleitet zu werden. Gemächlichen Schrittes flanierte er den Weg entlang, den er zuvor mit Ishar zurückgelegt hatte, er besah sich einige Gemälde, versuchte zu überlegen, welchen Wert sie wohl hätten. Nicht, dass er eines davon klauen würde. Niemals käme er auf diese absurde Idee! Nicht weil er fand, dass Diebstahl Unrecht war, vielmehr lag es daran, dass ihm die Idioten auf dem Schwarzmarkt doch eh nicht glauben würden, dass dieses Kunstobjekt aus einem Palast der Feuernation stammte. Das waren doch alles ungebildete Banausen! Eine Tatsache, welche man Carl, dem Cousin aus dem fernen Osten des Erdkönigreiches, mit der Marotte des regelmäßigen Sackkratzens, natürlich nicht nachsagen konnte. Mhm… <br />
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Seine Erkundungstour endete bei einer Abzweigung. Unschlüssig sah er in beide Richtungen, kratzte sein bärtiges Kinn. Links oder rechts? Zögerlich trat der Riese von einem Bein auf das andere, warf anschließend stöhnend die Arme in die Luft und drehte sich geknickt um. Er wollte Ishar nicht erklären müssen, warum dieser ihn in diesem riesigen Palast hatte suchen müssen. Schlurfend begab Brusk sich also auf den Rückweg, einmal nahm er es sich heraus und verpasste einem geschichtsträchtig anmutenden Gemälde mit dem Zeigefinger einen Schubs, so dass dieses gefährlich zu schwanken begann. Weiteres geschah jedoch nicht. Wie hielten es die Adeligen hier nur aus? Geschah hier auch irgendwann einmal etwas Interessantes? Brusk gab sich geschlagen, verschränkte seine breiten Arme vor seiner Brust und ließ sich mit dem Rücken gegen die Tür fallen, die dem Raum, in welchem Ishar verschwunden war, gegenüberstand. Allerdings hatte er bei dieser Bewegung nicht die Rechnung mit der Türklinke gemacht. Sein Ellenbogen plumpste auf exakt diese, drückte sie herab und ehe er sich versah, flog die Tür nach hinten in den unbekannten Raum. <br />
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Dem angeblichen Prinzencousin gelang es nicht, sein Gewicht rechtzeitig nach vorne zu verlagern, stattdessen entwich ihm ein erschrockener Laut, während er ungebremst rückwärts in den Raum hinter sich fiel und laut polternd auf seinem Hintern landete. Sein Steißbein ächzte schmerzhaft unter seinem muskulösem Gewicht. <b>“AU!“</b> Der Betrüger im Adelskostüm verzog schmerzverzerrt das Gesicht und sog zischend die Luft ein. <b>“Dreck!“</b> Der Schmerz strahlte fies durch seinen gesamten Rücken, so dass der Hüne sich dazu veranlasst sah, sich zunächst flach auf den Boden sinken zu lassen und einige Mal schwer nach Luft zu ringen. Scheiße! Warum ging diese beschissene Tür so leicht auf?<br />
Zunächst bemerkte er gar nicht die Schritte, die sich ihm hektisch näherten, zu sehr war er damit beschäftigt, den ziehenden Schmerz hinweg zu atmen. <i>“SOFORT AUFSTEHEN!“</i> Brusks Körper wurde starr, als die unfreundliche Stimme an sein Gehör geriet. Oh-oh! Überrascht öffnete er die dunklen Augen, sah nach oben und starrte in das grimmige Gesicht einer ihm gänzlich unbekannten Wache. <b>“AAH! Moment! Moment!“</b> Der Hüne ruderte hilflos mit den Armen und riss sie schließlich, zum Beweis seiner fehlenden Bewaffnung über seinen Kopf.  <b>“Das war keine Absicht! Entschuldigt ich… ich… Ich bin der Cousin des Prinzen Ishars! Carl!... Ich… Ich habe mich nur gegen die Tür gelehnt… Entschuldigt!“</b> Das war nicht die Art von Spannung die er erleben wollte…]]></content:encoded>
		</item>
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			<title><![CDATA[two bros chillin' in a hot tub]]></title>
			<link>https://topsiegfried.like-a-hurricane.de/showthread.php?tid=1334</link>
			<pubDate>Fri, 30 Jul 2021 15:31:44 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://topsiegfried.like-a-hurricane.de/member.php?action=profile&uid=166">Aphelion</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://topsiegfried.like-a-hurricane.de/showthread.php?tid=1334</guid>
			<description><![CDATA[Verräter.<br />
Immer und immer wieder wiederholte sich dieses Wort in seinem Kopf, während er dem Weg zu einem der kleineren Badehäuser in der Capital City folgte. Er war ein Verräter, doch wenn er sich dieses Wort so auf der Zunge zergehen ließ, fühlte es sich gar nicht mal so falsch an. Vielmehr schien es ihm Hoffnung zu geben, dass doch noch eine Chance darauf bestand, Gutes in dieser vom Krieg bedrohten Welt zu tun, denn auch wenn offiziell noch immer der Waffenstillstand zwischen den Nationen ausgerufen war, konnte man wohl kaum von einem ernsthaften Frieden sprechen. Menschen wie der Feuerlord oder Ares mochte in der Unterdrückung ganzer Völker, der Spaltung der Gesellschaft und Verfolgung der Luftbändiger vielleicht Frieden finden, doch jeder, der auch nur einen Funken Verstand besaß und nicht vollkommen blind in den Tag hineinlebte, würde die Hintergründe der Propaganda der Feuernation wohl erkennen – zumindest war es das, worauf Aphelion hoffte; das, was er sich wünschte, während man doch vor allem in Ba Sing Se erkennen konnte, wie immer mehr Menschen sich dagegen aussprachen. War dies der Beginn der Rebellion? Nein, sie war schon längst im Gange und der Grund, welcher Aphelion an diesem Abend, an welchem die meisten sich noch auf dem Festball herumtrieben, zu einem der zahlreichen Badehäuser in der Capital City trieb, unterstrich diese Tatsache nur noch einmal. <br />
Es war noch gar nicht so lange her, dass man den Koch seiner Flotte aufgrund von Handlungen, die auf einen Widerstand hinwiesen, hingerichtet hatte. Die Nachricht hatte seine gesamte Flotte niedergeschlagen, doch niemand hatte den Mann aufgrund seines Verrats verurteilt. Vielmehr war sein Tod und der seiner Familie, vor welcher man auch keinerlei Halt gemacht hatte, bedauert worden und wenn es Wut in jemanden ausgelöst hatte, dann hatte sich diese vor allem gegen Ares gerichtet, welcher überhaupt den Befehl dazu erteilt hatte. Andere Admiräle hätten ihre Männer ebenso des Verrats bezichtigt – Aphelion hatte jedoch vielmehr mit ihnen gefühlt. Spätestens dann hätte jedem klar sein sollen, auf wessen Seite seine Flotte tatsächlich stand. <br />
Keine unerwarteten Begleitpersonen, keine Rüstung oder Waffen. Aphelion trug nicht mehr als ein Handtuch, welches um seine Hüften geschlungen war, als er den Hauptraum des Badehauses betrat. Ein paar Kerzen und Fackeln erhellten die kleine Halle, in welchem zu dieser Zeit nur noch vereinzelt Menschen anwesend gewesen wären, wenn es die meisten nicht zu dem Ball verschlagen hätte, welchem Aphelion später wohl auch noch einen Besuch abstatten würde. So war es jedoch nur er alleine, welcher sich mit dem warmen Wasserdampf am Rande des Beckens entlang bewegte und ein wenig den Blick schweifen ließ. Etwas anderes, als zu warten, blieb ihm in diesem Moment nicht übrig. <br />
<br />
<span style="font-size: xx-small;" class="mycode_size">//kurz und absoluter trash, i am sorryyy x.x <br />
kann nur besser werden</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Verräter.<br />
Immer und immer wieder wiederholte sich dieses Wort in seinem Kopf, während er dem Weg zu einem der kleineren Badehäuser in der Capital City folgte. Er war ein Verräter, doch wenn er sich dieses Wort so auf der Zunge zergehen ließ, fühlte es sich gar nicht mal so falsch an. Vielmehr schien es ihm Hoffnung zu geben, dass doch noch eine Chance darauf bestand, Gutes in dieser vom Krieg bedrohten Welt zu tun, denn auch wenn offiziell noch immer der Waffenstillstand zwischen den Nationen ausgerufen war, konnte man wohl kaum von einem ernsthaften Frieden sprechen. Menschen wie der Feuerlord oder Ares mochte in der Unterdrückung ganzer Völker, der Spaltung der Gesellschaft und Verfolgung der Luftbändiger vielleicht Frieden finden, doch jeder, der auch nur einen Funken Verstand besaß und nicht vollkommen blind in den Tag hineinlebte, würde die Hintergründe der Propaganda der Feuernation wohl erkennen – zumindest war es das, worauf Aphelion hoffte; das, was er sich wünschte, während man doch vor allem in Ba Sing Se erkennen konnte, wie immer mehr Menschen sich dagegen aussprachen. War dies der Beginn der Rebellion? Nein, sie war schon längst im Gange und der Grund, welcher Aphelion an diesem Abend, an welchem die meisten sich noch auf dem Festball herumtrieben, zu einem der zahlreichen Badehäuser in der Capital City trieb, unterstrich diese Tatsache nur noch einmal. <br />
Es war noch gar nicht so lange her, dass man den Koch seiner Flotte aufgrund von Handlungen, die auf einen Widerstand hinwiesen, hingerichtet hatte. Die Nachricht hatte seine gesamte Flotte niedergeschlagen, doch niemand hatte den Mann aufgrund seines Verrats verurteilt. Vielmehr war sein Tod und der seiner Familie, vor welcher man auch keinerlei Halt gemacht hatte, bedauert worden und wenn es Wut in jemanden ausgelöst hatte, dann hatte sich diese vor allem gegen Ares gerichtet, welcher überhaupt den Befehl dazu erteilt hatte. Andere Admiräle hätten ihre Männer ebenso des Verrats bezichtigt – Aphelion hatte jedoch vielmehr mit ihnen gefühlt. Spätestens dann hätte jedem klar sein sollen, auf wessen Seite seine Flotte tatsächlich stand. <br />
Keine unerwarteten Begleitpersonen, keine Rüstung oder Waffen. Aphelion trug nicht mehr als ein Handtuch, welches um seine Hüften geschlungen war, als er den Hauptraum des Badehauses betrat. Ein paar Kerzen und Fackeln erhellten die kleine Halle, in welchem zu dieser Zeit nur noch vereinzelt Menschen anwesend gewesen wären, wenn es die meisten nicht zu dem Ball verschlagen hätte, welchem Aphelion später wohl auch noch einen Besuch abstatten würde. So war es jedoch nur er alleine, welcher sich mit dem warmen Wasserdampf am Rande des Beckens entlang bewegte und ein wenig den Blick schweifen ließ. Etwas anderes, als zu warten, blieb ihm in diesem Moment nicht übrig. <br />
<br />
<span style="font-size: xx-small;" class="mycode_size">//kurz und absoluter trash, i am sorryyy x.x <br />
kann nur besser werden</span>]]></content:encoded>
		</item>
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